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Füchse in Berlin haben jetzt Nachwuchs

Das Leben in der Nähe des Menschen bringt für Füchse viele Vorteile. So dürfen sie zum Beispiel in der Stadt nicht von Jägern gejagt werden. Außerdem finden Füchse in unseren Mülltonnen und Abfalleimern jede Menge Fressbares.

Füchse leben sowohl als Einzelgänger als auch in Familiengruppen. Zwischen April und Mai bringt die Füchsin, auch Fähe genannt, in ihrem unterirdischen Bau drei bis fünf Junge zur Welt. Nach etwa 14 Tagen öffnen die Jungen ihre Augen, nach weiteren 14 Tagen verlassen sie erstmals ihren Bau. Etwa 6 Wochen lang werden die Welpen von der Fähe gesäugt aber schon im Alter von 4 Wochen bringt die Füchsin ihrem Nachwuchs feste Nahrung wie Würmer und Mäuse. Je älter die Jungfüchse werden umso öfter verlassen sie den Bau zum Spielen und herumtollen. Die Fuchsbabys haben noch keine schlechten Erfahrungen mit Menschen gemacht und lassen sich daher beim Toben auch nicht von Spaziergängern stören. Sie graben bald schon selbst nach Würmern und legen in spielerischen Kämpfen mit ihren Geschwistern ihre Rangordnung fest. Im Herbst ist der Nachwuchs dann ausgewachsen und geht selbstständig auf Nahrungssuche.

Stadtfüchse sind eher scheu und Menschen gegenüber nicht aggressiv. Während der Jungenaufzuchtszeit sollten Störungen durch neugierige Passanten oder Hunde jedoch unbedingt vermieden werden. Wildtieren in der Stadt sollte grundsätzlich mit Respekt und Distanz begegnet werden. Wir können diese interessanten Tiere aus der Ferne beobachten, sollten sie aber niemals füttern oder versuchen, sie zu streicheln. Nur dann ist ein friedliches Leben zwischen Mensch und Fuchs in der Stadt möglich.

Herr Klaus Seidel hat für aktion tier eine Fuchsfähe mit ihren Jungen in einem Park in Berlin beobachtet.

Wir danken ihm herzlich für dieses schöne Video